Stundenlohn-Rechner – Gehalt in Stundenlohn umrechnen
Was verdienst du eigentlich pro Stunde? Diese Frage ist nützlicher, als sie klingt: Der Stundenlohn macht Jobs mit unterschiedlichen Arbeitszeiten vergleichbar, hilft bei Gehaltsverhandlungen, beim Vergleich von Teilzeit- und Vollzeitstellen und bei der Einordnung von Überstunden. Dieser Rechner nutzt die in Deutschland übliche Standardformel, die auch Arbeitgeber und Gerichte verwenden: Monatsgehalt mal 3, geteilt durch das Produkt aus Wochenstunden und 13. Der Hintergrund: Ein Quartal hat genau 13 Wochen, so wird der unterschiedlich langen Dauer der Monate fair Rechnung getragen. Bei 3.200 € brutto und einer 40-Stunden-Woche ergibt das einen Brutto-Stundenlohn von 18,46 €. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn liegt aktuell deutlich darunter. Beachte, dass es sich um den Brutto-Wert handelt – was netto übrig bleibt, hängt von Steuerklasse und Abgaben ab.
Häufige Fragen
Wie berechne ich den Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?
Standardformel: (Monatsgehalt × 3) ÷ (Wochenstunden × 13). Beispiel: 3.000 € bei 38,5 Std/Woche → 3.000 × 3 ÷ 500,5 = 17,98 €.
Warum wird mit 13 Wochen gerechnet?
Ein Quartal (3 Monate) hat exakt 13 Wochen. So gleicht die Formel aus, dass Monate unterschiedlich lang sind, und liefert einen fairen Durchschnitt.
Ist das brutto oder netto?
Der Rechner arbeitet mit dem Bruttogehalt und liefert den Brutto-Stundenlohn. Für den Netto-Stundenlohn müsstest du dein Nettogehalt einsetzen.