Marge-Rechner: Gewinnmarge & Aufschlag berechnen
✓ Geprüft · Stand: August 2026
Marge und Aufschlag werden ständig verwechselt – dieser Rechner ermittelt beide Kennzahlen aus Einkaufs- und Verkaufspreis und macht den Unterschied sichtbar. Die Marge (Handelsspanne) beschreibt, welcher Anteil des Verkaufspreises als Gewinn hängen bleibt: Gewinn geteilt durch Verkaufspreis. Der Aufschlag (Kalkulationszuschlag) beschreibt dagegen, um wie viel Prozent der Einkaufspreis erhöht wird: Gewinn geteilt durch Einkaufspreis. Ein Beispiel zeigt, warum die Unterscheidung Geld wert ist: Wer für 60 Euro einkauft und für 100 Euro verkauft, hat 40 % Marge – aber 66,7 % Aufschlag. Wer „50 % Marge“ erreichen will und fälschlich nur 50 % aufschlägt, landet bei bloß 33 % Marge und verschenkt bares Geld. Deshalb die Merkregel: Marge bezieht sich auf den Verkaufspreis, Aufschlag auf den Einkaufspreis – der Aufschlag ist immer die größere Zahl. Beide Werte rechnet dieses Tool netto, also ohne Umsatzsteuer, wie in der Kalkulation üblich.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Marge?
(Verkaufspreis − Einkaufspreis) ÷ Verkaufspreis × 100. Beispiel: EK 60 €, VK 100 € → 40 € Gewinn ÷ 100 € = 40 % Marge.
Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?
Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf den Einkaufspreis. 40 % Marge entsprechen 66,7 % Aufschlag – wer beides verwechselt, kalkuliert zu billig.
Welche Marge ist üblich?
Stark branchenabhängig: Lebensmitteleinzelhandel oft nur 1–3 % Nettomarge, Mode 40–60 % Handelsspanne, Gastronomie bei Getränken 70–80 %. Entscheidend ist, dass die Marge alle Kosten plus Gewinn deckt.