Skonto berechnen: Ersparnis und effektiver Jahreszins

✓ Geprüft · Stand: August 2026

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„Zahlbar innerhalb 30 Tagen netto, bei Zahlung binnen 10 Tagen 2 % Skonto“ – solche Klauseln stehen auf unzähligen Rechnungen, und dieser Rechner zeigt, was sie wert sind. Er ermittelt die Ersparnis in Euro und – das ist der Augenöffner – den effektiven Jahreszins, den das Skonto darstellt. Denn wer das Skonto liegen lässt, leiht sich faktisch für die verbleibenden 20 Tage Geld zum Preis von 2 % – aufs Jahr hochgerechnet sind das über 36 %! Kein seriöser Kredit ist so teuer. Deshalb gilt in der Betriebswirtschaft die eiserne Regel: Skonto immer ziehen, notfalls sogar per Kontokorrentkredit, der mit 8–12 % deutlich günstiger ist. Auch für Privatleute lohnt sich der Blick – etwa bei Handwerkerrechnungen, wo 2 oder 3 % Skonto auf mehrere tausend Euro schnell einen ordentlichen Betrag ausmachen. Rechnungsbetrag, Skontosatz und Fristen eintragen: Der Rechner zeigt Zahlbetrag, Ersparnis und den effektiven Jahreszins der Skontonutzung.

Häufige Fragen

Wie berechnet man Skonto?

Rechnungsbetrag × Skontosatz ÷ 100. Bei 1.000 € und 2 % Skonto sparst du 20 € und überweist 980 €. Der Abzug erfolgt vom Bruttobetrag, sofern die Rechnung nichts anderes bestimmt.

Warum entspricht 2 % Skonto über 36 % Jahreszins?

Wer statt nach 10 erst nach 30 Tagen zahlt, „kauft“ sich 20 Tage Zahlungsaufschub für 2 %. Hochgerechnet: 2/98 × 360/20 ≈ 36,7 % p. a. – deshalb lohnt Skontoziehen fast immer.

Darf ich Skonto einfach abziehen?

Nur wenn die Rechnung oder der Vertrag es ausdrücklich einräumt und du innerhalb der Skontofrist zahlst. Maßgeblich ist meist der Zahlungseingang beim Empfänger.

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