Körperfettanteil berechnen mit der US-Navy-Methode
✓ Geprüft · Stand: August 2026
Der Körperfettanteil sagt deutlich mehr über Fitness und Gesundheit aus als das reine Gewicht oder der BMI – denn er unterscheidet zwischen Muskelmasse und Fett. Dieser Rechner ermittelt ihn mit der US-Navy-Methode, die nur ein Maßband braucht: Bei Männern gehen Hals- und Taillenumfang sowie die Körpergröße in die Formel ein, bei Frauen zusätzlich der Hüftumfang. Die vom US-Militär entwickelte Methode erreicht eine Genauigkeit von etwa ±3 Prozentpunkten und schlägt damit die meisten Körperfettwaagen, deren Bioimpedanz-Messung stark von Wasserhaushalt und Tageszeit abhängt. So misst du richtig: morgens nüchtern, Maßband waagerecht und anliegend, aber nicht einschnürend – den Hals unterhalb des Kehlkopfs, die Taille beim Mann am Bauchnabel, bei der Frau an der schmalsten Stelle, die Hüfte an der breitesten Stelle. Zur Einordnung: Bei Männern gelten 10–20 % als fit bis durchschnittlich, bei Frauen 18–28 %; Athleten liegen darunter. Keine medizinische Beratung.
Häufige Fragen
Welcher Körperfettanteil ist normal?
Männer: 10–14 % athletisch, 15–20 % fit, 21–25 % durchschnittlich. Frauen (physiologisch höher): 18–22 % athletisch, 23–28 % normal. Zu niedrige Werte (<5 % bzw. <13 %) sind gesundheitlich riskant.
Wie genau ist die Navy-Methode?
Studien zeigen ±3 Prozentpunkte Abweichung zur Referenzmessung – bei sauberer Messung genauer als übliche Körperfettwaagen. Entscheidend ist Konsistenz: immer gleiche Uhrzeit, gleiche Messpunkte.
Ist der KFA aussagekräftiger als der BMI?
Ja, denn der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskeln und Fett – muskulöse Menschen gelten dort schnell als „übergewichtig“. Der KFA misst dagegen direkt den Fettanteil.